OK, ich werde wohl doch nicht nach Perth zurückkehren, somit hier die "Lost Tapes":
...
Und dann war da noch diese Frau, ebenfalls Engländerin und trinkfester als so mancher Kerl. Nun, sie sah auch so aus. Bei einer Körpergröße von knapp 1,70 brachte sie auch dasselbe an Kilos auf die Waage. Ihr Mundwerk war genauso laut und dreckig, wie ein mit Heizöl betriebener Hanomag Traktor aus den frühen 60er Jahren und ihr wankelnder Gang – wohl zum Teil auch dem Alkohol geschuldet – ließ sie nicht mehr richtig geradeaus laufen – auch hier sind Ähnlichkeiten zum Hanomag unverkennbar. Bei ihr lag dies wohl aber auch einem Hüftschaden - wo der herkommt, später mehr. Also gut, bei mehreren Gesprächen wurde mir deutlich, dass sie außerhalb der englischen Insel doch auch ganz nett sein kann. Sie verdiente ihr Geld als Supervisor in einem Restaurant – vermutlich einem Cafe mit angrenzendem Domina-Studio, ihr Vokabular in Bezug auf Schimpfwörter, Beleidigungen und abwertenden Äußerungen lies dies vermuten. Sie erhielt ein Sponsorship und kann dies nun die nächsten 2,5 Jahre in Perth tun.
...
Und dann war da noch diese Frau, ebenfalls Engländerin und trinkfester als so mancher Kerl. Nun, sie sah auch so aus. Bei einer Körpergröße von knapp 1,70 brachte sie auch dasselbe an Kilos auf die Waage. Ihr Mundwerk war genauso laut und dreckig, wie ein mit Heizöl betriebener Hanomag Traktor aus den frühen 60er Jahren und ihr wankelnder Gang – wohl zum Teil auch dem Alkohol geschuldet – ließ sie nicht mehr richtig geradeaus laufen – auch hier sind Ähnlichkeiten zum Hanomag unverkennbar. Bei ihr lag dies wohl aber auch einem Hüftschaden - wo der herkommt, später mehr. Also gut, bei mehreren Gesprächen wurde mir deutlich, dass sie außerhalb der englischen Insel doch auch ganz nett sein kann. Sie verdiente ihr Geld als Supervisor in einem Restaurant – vermutlich einem Cafe mit angrenzendem Domina-Studio, ihr Vokabular in Bezug auf Schimpfwörter, Beleidigungen und abwertenden Äußerungen lies dies vermuten. Sie erhielt ein Sponsorship und kann dies nun die nächsten 2,5 Jahre in Perth tun.
Nun wurde
mir nach geraumer Zeit mitgeteilt, dass diese Frau ernsthaft krank war. Ich
erschrak, ernsthaft krank? Dies war für mich nun eine Erklärung, warum sie an Wochenenden und
an arbeitsfreien Tagen gerne mittags um eins stolz ihren rosa-weißen Pyjama in
voller Pracht, rauchender weise auf dem Innenhof des Hostels – natürlich bei den
trinkenden Engländern sitzend – präsentierte. Sie hatte die Nacht viel zu tun und so ein Hüftschaden kommt nicht von ungefähr.
Sie bot nämlich in Ihrem Zweitjob gerne und viel Liebesdienste Australiern an, deren Kräftigkeit Zahlungen dafür gegenüber genauso groß war, wie die Kräftigkeit Ihres Leibes. Ein Profil auf einem einschlägigen online-Portal war wohl Ihre vom Arzt verschriebene Therapie, um der chronischen Nymphomanie her zu werden. Und das alles scheinbar ohne Zuzahlungen der Kasse.
Sie bot nämlich in Ihrem Zweitjob gerne und viel Liebesdienste Australiern an, deren Kräftigkeit Zahlungen dafür gegenüber genauso groß war, wie die Kräftigkeit Ihres Leibes. Ein Profil auf einem einschlägigen online-Portal war wohl Ihre vom Arzt verschriebene Therapie, um der chronischen Nymphomanie her zu werden. Und das alles scheinbar ohne Zuzahlungen der Kasse.
Ich war schockiert und fragte mich, warum der liebe
Gott so ein Spiel mit einem spielt. Endlich trifft Mann in seinem Leben
auf eine Nymphomanin...und dann sowas...verrückte Welt.
---
---
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen